Einsätze  
 
13.11.17 - 18:56
 
  40.-HL - Baierbrunn  
  Erstversorgung vor Rettungsdienst ...mehr  
 
13.11.17 - 17:19
 
  39.-HL - Baierbrunn  
  Strassenabsperrung St.Martinsumzug ...mehr  
 
05.11.17 - 21:29
 
  38. - Brand - Ebenhausen  
  Kaminbrand ...mehr  
 
Aktuelles

20.09.17
Jugend Übungsplan ...mehr

27.07.17
Tag der offenen Türe am 23. September ...mehr

10.03.17
Erste Hilfe Kurs der Jugend ...mehr
Ausbildung

Die moderne Feuerwehr steht vor immer umfangreicheren und komplexeren Aufgaben. Sie kann dieser Aufgabenbreite aber nur mit gut ausgebildetem Personal entgegentreten. Deshalb ist die Ausbildung der Mannschaft eine der Schlüssel- qualifikationen um für die Zukunft gerüstet zu sein.


Truppmann (Teil 1 und 2)

Jeder "Frischling" erhält in dieser Grundausbildung die grundlegenden Kenntnisse über Verhaltensweisen im Einsatz, Umgang mit der Technik und die Organisation in der Feuerwehr.
Die Ausbildung unterteilt sich in zwei Abschnitte. Teil 1 ist ein rein theoretischer Abendkurs(70 Stunden + Prüfung), den jeder ab 16 Jahren absolvieren kann. Danach folgen zwei Jahre, in denen man in der jeweiligen Feuerwehr praktisch das Gelernte anwendet und weiter Erfahrung sammelt. Während dieser Zeit ist es bereits möglich bei Einsätzen mit zu fahren. Im Teil 2 werden dann grundlegende praktische Fertigkeiten vertieft und spezielle Situtationen im Feuerwehr-Alltag geübt (80 Stunden). Nach dieser Prüfung ist man Truppman, die erste Stufe in der Feuerwehr Hirarchie.


Truppführer

Ein Trupp ist die kleinste taktische Einheit der Feuerwehr und besteht situationsabhängig aus zwei oder drei Feuerwehrmännern. Der Truppführer ist verantwortlich für die Ausführung der seinem Trupp erteilten Aufgaben am Einsatzort (z.B. Brandbekämpfung oder Menschenrettung). Die Truppführerausbildung umfasst 35 Stunden, vertieft die Fachausbildung und vermittelt erste Führungskenntnisse.


Gruppen- und Zugführer

Gruppen- und Zugführer sind die Führungskräfte der Feuerwehr. Sie erkunden die Lage an der Einsatzstelle, verteilen die Aufgaben an die Mannschaft und überwachen den Einsatz. Die dafür notwendigen Lehrgänge werden an den staatlichen Feuerwehrschulen angeboten.



Neben diesen Ausbildungen zu Dienstgraden gibt es bei der Feuerwehr noch viele Spezialausbildungen, die erst die Vielseitigkeit der Aufgaben abdecken. Hier die Wichtigsten:


Atemschutzgeräteträger

Atemgifte zählen zu den häufigsten Gefahren im Feuerwehreinsatz. Bei Bränden werden häufig hochgiftige Brandgase freigesetzt, aber auch bei Einsätzen mit Gefahrgut ist Atemschutz unumgänglich. Die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger erfordert körperliche Fitness und psychische Belastbarkeit. In 24 Ausbildungseinheiten werden die Teilnehmer dieses Lehrgangs auf ihre Aufgaben vorbereitet.


Maschinist

Maschinisten bewegen nicht nur das Feuerwehrfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn zur Einsatzstelle, sie bedienen auch die mitgeführten technischen Aggregate wie Feuerlöschpumpe oder Stromerzeuger. Verantwortungsbewusstsein und technisches Geschick werden besonders von Maschinisten gefordert. Bei entsprechender Dienstverpflichtung ist auch der Erwerb eines LKW-Führerscheins möglich.


Sanitäter

Die Rettung von Menschenleben ist die wichtigste Aufgabe jeder Hilfsorganisation. Sanitäter in der Feuerwehr haben eine zusätzliche 60-Stunden-Grundausbildung, die über die in der Truppmannausbildung erworbenen Erste-Hilfe-Kenntnisse hinausgeht. Ziel dieser Ausbildung ist, dass der Sanitäter die Vitalfunktionen von Notfallpatienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes erhalten kann. Weitere Ausbildungsstufen sind der First Responder (72 Stunden), der Rettungshelfer (320 Stunden), der Rettungssanitäter (520 Stunden) und der Rettungsassistent (2 Jahre).

 
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